direkt am Haus
Hammergut Neidberg
Unser Haus ist urkundlich seit 1470 belegt – als Eisenhammer, später Mahlmühle und Sägewerk an der Wasserkraft der Biela. Direkt am Hammergut steht der alte Pflasterweg aus dem 19. Jahrhundert als Kulturdenkmal. Mehr dazu auf unserer Seite Geschichte seit 1470.
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Hochofen Brausenstein
Hier steht der einzige erhaltene Hochofen des ganzen „Pirnisch Eisen“-Reviers. Der Hammer „in dem Brussensteyn“ wird schon 1410 genannt, ab 1472 war er ein Amtshammer, und um 1548 sollte er im Jahr 27 Tonnen Eisen liefern – damals unter Hammermeister Peter Umblauff. Den rund acht Meter hohen Ofen ließ Christian Friedrich Münch 1693 bauen; die eingemeißelte Jahreszahl 1700 können Sie noch heute am Mauerwerk suchen. Wann das Feuer erlosch, ist nicht sicher – genannt werden 1734, 1736 und 1750. Gießhaus, Kohlhaus, Pochwerk und der Hammer selbst sind verschwunden, erhalten sind aber Reste der Beschickungsrampe, des Hammergrabens und des Wasserradgefälles.
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Reichsteiner Mühle
Die Reichsteiner Mühle wird schon 1549 als Mahlmühle des Hammerguts Reichstein genannt. Später wurde daraus eine Holzschleiferei, die Holz- und Streumehl herstellte; 1918 ersetzte eine Ossberger-Turbine das alte Wasserrad. Erhalten sind das winklige Mühlengebäude und das Wohnhaus mit Altan und Balkon, das die Jahreszahl 1922 trägt.
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Hammerwerk Reichstein und Gasthof Reichstein
Hier stand der Reichstein-Hammer, 1492 erstmals genannt als „hammer zum Reichensteyn an der Bile bey Pirne“ – der Name wird als „Siedlung am erzreichen Stein“ gedeutet. Der Hammer schmiedete Sensen, Pflugscharen und Werkzeuge; 1639 brandschatzten ihn schwedische Truppen, 1660 wurde er wieder aufgebaut, und 1791 heißt Reichstein nur noch „eingegangenes Hammerguth“. 1898/99 baute der Reichsteiner Fleischer Julius Hantzsch auf dem Gelände des alten Hammerwerks den Gasthof Reichstein mit einem der größten Ballsäle Sachsens, mit Stuckdecke und gläserner Tanzdiele aus den 1920er Jahren.
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Ottomühle
Die Ottomühle hieß zuerst Glasgrundmühle – der Name erinnert an eine Glasschleife im Glasergrund. 1651 kaufte sie ein kurfürstlicher Förster, der den Wildzaun an der Grenze zu Böhmen pflegen musste; daher der alte Name Zaunknechtsmühle, den Richters Reiseführer noch 1914 verwendet. Unter dem Haus verlaufen bis heute Mühlgraben und Mühlkanal, östlich des Wohnhauses – sie gehören zum Kulturdenkmal.
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Bogenbrücke und Wehr von 1898
Die steinerne Bogenbrücke an der Reichsteiner Straße trägt die Jahreszahl 1898; auf ihrer Unterseite liegt ein Wehr, mit dem Wasser für die Werke abgezweigt wurde. Gebaut wurde sie ein Jahr nach dem großen Hochwasser vom 29. und 30. Juli 1897, bei dem die Biela zahlreiche Brücken mitriss.
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Wegweisersäule „Nach den Mühlen 1835“
Diese steinerne Wegweisersäule trägt die Inschrift „Nach den Mühlen 1835“. Mit „den Mühlen“ waren die Mühlen im oberen Bielatal gemeint – Ottomühle, Wormsmühle und Schweizermühle –, die damals schon Wanderer und Gäste anzogen. Solche Säulen aus Sandstein sind im Landkreis inventarisiert; diese trägt dort die Nummer 239.
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